Ein Kurs geht um die Welt : eine Serie bibliothekarischer Reiseinterviews – Teil 1 Waterford in Irland
Regina Reisekolumna

Ein Kurs geht um die Welt : eine Serie bibliothekarischer Reiseinterviews / von Regina Reisekolumna, der rasenden Reisereporterin.

Mir als reisender Rasenreporterin – Verzeihung: rasender Reisereporterin ist es von jeher ein Anliegen, Menschen mit Fernweh zu treffen und mir von ihren Reiseerlebnissen erzählen zu lassen. Das inspiriert mich, ich stoße dadurch auf neue Ziele und lerne viel über Land und Leute. Dass ausgerechnet unter Bibliothekaren so reiselustige Leute zu finden sind, hätte ich nie gedacht – bis ich den heißen Geheimtipp erhielt, dass die Studierenden der Fachrichtung Bibliothekswesen an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Bayern schon seit vielen Jahren die Möglichkeit haben, in ihrem zweiten Praktikum für einige Wochen im Ausland zu arbeiten. Und diese Möglichkeit wird auch rege genutzt, wie mir jüngst bei einem Treffen mit dem aktuellen Kurs 2013/2016 deutlich wurde. Ich sprach mit den Studentinnen und Studenten, dabei war ich über die Vielfalt der Ziele überrascht. Lesen Sie in den kommenden Wochen Auszüge aus den Interviews, die ich mit den Bibliotheksreisenden führte.

Wir starten heute in Waterford in Irland.

Regina (R): Natalie, in welches Land hat Dich Dein Auslandspraktikum geführt?
Natalie (N): Ich war für drei Wochen in Irland, genauer gesagt, in Waterford.
Das ist die älteste Stadt Irlands, zwar recht klein und gemütlich, aber kulturell sehr vielfältig.
R: Und in welcher Bibliothek warst Du dort? Welcher Art ist sie?
N: Ich war am Waterford Institute of Technology (WIT), einer größeren Fachhochschule, die derzeit den Status einer Universität anstrebt. Das College wird im Moment von 10.000 Studenten besucht. Angestellt sind am WIT 300 Mitarbeiter, wovon 27 in der Bibliothek arbeiten. Die Bibliothek besteht aus einer Haupt- und einer Teilbibliothek.
Die Bibliothekare waren äußerst nett und hilfsbereit und haben sich gut um mich gekümmert.
R: Klingt ja schön gemütlich! Welche Aufgaben hattest Du denn als Praktikantin?
N: Ich durfte alle Arbeitsbereiche und Aufgaben der Bibliothek kennenlernen, war viel in der Benutzungsabteilung, habe aber auch in die Marketingabteilung, in die Erwerbung, in die Special Collections und in die IT hineingeschnuppert.
R: Das war ja sozusagen ein Rundumschlag! Aber hattest Du da überhaupt noch Zeit das Land kennenzulernen? Hast Du etwas vom dortigen Studentenleben mitbekommen?
N: Vom Studentenleben habe ich leider nichts mitbekommen, was auch daran lag, dass die Osterferien in meine Praktikumszeit fielen.
Dafür hat am St. Patrick’s Day die ganze Stadt pulsiert und gefeiert.
Insgesamt war es eine tolle Zeit und ich würde das WIT jedem weiterempfehlen!
R: Danke Natalie, dass Du Dir die Zeit für die Beantwortung meiner Fragen genommen hast!

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